COVID-19-Pandemie: Banken als verlässliche Partnerinnen der Schweizer KMUs
Die Banken in der Schweiz haben mit der schnellen Einführung und Umsetzung der COVID-19- Überbrückungskredite in der ersten Phase der Pandemiemassnahmen die Versorgung betroffener Unternehmen mit Liquidität sichergestellt und damit erfolgreich zur Abfederung der wirtschalichen Auswirkungen der Beschränkungen beigetragen.
Im Rahmen des Programms wurden von den Banken insgesamt rund 139'000 Kredite mit einem Volumen von CHF 17,1 Mrd. vergeben. Damit nahm fast ein Viertel der rund 590'000 Schweizer KMU das Programm in Anspruch. Das durchschnittliche Kreditvolumen lag bei rund CHF 100'000 (COVID) resp. CHF 2.7 Mio. (COVID PLUS). Von den bezogenen CHF 17,1 Mrd. wurden bereits 14'000 Kredite im Umfang von 3,0 Mrd. vollständig zurückbezahlt.
Die Quartalsgespräche der Schweizerischen Nationalbank mit Unternehmen in allen Landesteilen zeigen, dass die Kreditversorgung in der Schweiz seit Beginn der COVID-19-Pandemie einwandfrei funktioniert. Die Zahl der Firmen- und Privatkonkurse lag gemäss dem Bundesamt für Statistik 2020 um 6,6 Prozent unter dem Vorjahr.