Francesco De Ferrari kehrt zurück in den Schoss der Credit Suisse
Die Credit Suisse hat heute Morgen die Ernennung von Francesco De Ferrari zum CEO der Division Wealth Management bekannt gegeben. Er wird per 1. Januar 2022 Mitglied der Konzernleitung und berichtet an CEO Thomas Gottstein. Die Personalie überrascht nicht wirklich, wurde sie doch schon im Zuge der neuen, im November veröffentlichten Neuausrichtung erwartet.
Jetzt also doch: Francesco De Ferrari kehrt als neuer Leiter der Division Wealth Management zurück in den Schoss der Credit Suisse. Zudem wurde er ad interim zum CEO der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) ernannt. Der schweizerisch-italienische Doppelbürger gilt als überaus versierter Manager und kennt die Credit Suisse bestens, bringt er doch über 24 Jahre Erfahrung in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Investment Banking mit, davon 17 Jahre in leitenden Funktionen bei der Credit Suisse in den Regionen Asien-Pazifik und EMEA.
António Horta-Osório, VRP der Credit SuisseFrancesco De Ferrari wird zweifellos eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der neuen Strategie der Gruppe spielen, die auf eine wesentlich stärkere und kundenorientiertere Bank mit führenden globalen Geschäftsbereichen und regionalen Franchises ausgerichtet ist.
Weitere Ernennungen, die heute morgen ebenfalls kommuniziert wurden, sind Christian Meissner (derzeitiger CEO der Division Investment Bank), der zum CEO der Region Americas ernannt wurde. Darüber hinaus wurden Helman Sitohang und André Helfenstein zu CEOs der Regionen APAC und Schweiz gekürt. Zudem wurde Mark Hannam zum Leiter der Internen Revision ernannt. Schliesslich kündigt die Credit Suisse eine neue Struktur des Verwaltungsrats an, um die Effektivität und Governance der Verwaltungsräte der Tochtergesellschaften zu verbessern.
Philipp Wehle, der seit 2019 als CEO von International Wealth Management (IWM) tätig ist, wird zum CFO von Wealth Management und Head Client Segment Management Global Wealth ernannt. Er wird, gemäss Medienmitteilung, eng mit Francesco De Ferrari zusammenarbeiten.
Als Folge der Wiedereinführung von zwei globalen Unternehmensbereichen (Wealth Management und Investment Bank) und im Bestreben, die Struktur weiter zu vereinfachen, integriert die Bank Teile der Organisation für Sustainability, Research & Investment Solutions (SRI) wieder in die globalen Unternehmensbereiche, nämlich IS&P in Wealth Management und Research in die Investment Bank. Als Folge dieser Veränderungen wird Lydie Hudson aus der Geschäftsleitung zurücktreten und die Credit Suisse nach einer Übergangszeit verlassen.