USM Haller – Der Design-Klassiker mit den klaren Linien
Ein Schweizer Möbel, das zum weltweiten Kultobjekt wurde: Ein modulares Metallmöbel, das einst als Büromöbel entwickelt wurde und heute auch im Wohnbereich als Design-Klassiker gilt, hat seinen Ursprung im bernischen Münsingen. Im Städtchen zwischen Bern und Thun gründete 1885 Ulrich Schärer den damaligen Metall- und Schlosserbetrieb. In den Anfängen wurden Fensterverschlüsse und Eisenwaren produziert. Paul Scherer, der Enkel des Firmengründers, wandelte das Unternehmen 1961 von einer Metallmanufaktur in ein modernes Industrieunternehmen um.
Paul Schärer beauftragte den Architekten Fritz Haller aus Solothurn mit der Gestaltung eines neuen Firmengebäudes. Dieser hatte ein System für die Errichtung von Gebäuden entwickelt, dass inspirierte, ein ähnlicher Aufbau für Möbel zu kreieren. Die beiden vereinten einen ähnlichen Geschmack für das Minimalistische, Moderne und Zeitlose. Daraus entstand das modulare USM Haller – ein heute international bekanntes Möbelbausystem.
Langlebig und unendlich kombinierbar
Das modulare System war zunächst für die firmeneigenen Büroräume von USM vorgesehen. 1969 ging USM Haller in Serie. USM Haller setzt sich aus den Initialen des Gründers und dem Standort zusammen, sowie dem Nachnamen des Architekten. Das ausgeklügelte und durchdachte Möbelsystem ist vielseitig kombinierbar, sehr langlebig und aus der Design-Welt nicht mehr wegzudenken. Ein USM Regal strahlt eine puristische Eleganz aus, indem die Dinge ordentlich aufbewahrt werden können. Die Idee der Schöpfer basiert auf einem simplen und flexiblen Baukastenprinzip. Das System kann beliebig ergänzt und ausgebaut werden. Viele der Möbel sind inzwischen ins Leben der zweiten oder dritten Generation Ihrer Besitzer eingezogen.
Fritz Haller, Architekt und geistiger Vater des Büromöbelsystems USMArbeit wird überall gemacht. Zuhause, im Bistro, im Zug, im Flugzeug. Schulen werden nicht länger Schulen sein, sondern Orte, wo Individuen in einem Beziehungs- und Datennetzwerk zusammenkommen. Insbesondere elektronische Medien werden unsere unmittelbare Umgebung unerkennbar erweitern. Dieser globale Wandel wird fraglos die von uns geschaffene Umgebung fundamental verändern.
Das Herzstück ist die Kugel
Die Inneneinrichter der Pariser Bank Rothschild entdeckten die Möbel in einem Designmagazin. Sie waren von der Idee so angetan, dass eine Grossbestellung folgte. Die Firma liefert heute ihre Möbel in über 40 Länder. Das Herzstück der Designmöbel wird bis heute in der Schweiz produziert: Tausende glänzender Stahlkügelchen fallen tagtäglich in Münsingen aus einer Maschine. Die Kugeln sind die Verbindungsstücke von Stahlrohren und Blechplatten. 1965 wurde dieser Knotenpunkt, auf dem das Möbelsystem basiert, patentiert. Das Designmöbel wurde vom renommierten New Yorker Designmuseum «Museum of Modern Art» als Klassiker in die Sammlung aufgenommen.
Ein Möbel für alle Fälle
Die modularen und schlichten Sideboards, Highboards, Bücherregale, Tische und Konsolen stehen in Arztpraxen, Lofts, Wohnungen, Kanzleien, Museen, Hotels, Banken in aller Welt und gar im Bundeshaus. Der solide Geschäftssinn des einstigen Handwerksbetriebs ist geblieben. Alexander Schärer führt das Traditionsunternehmen USM Haller in vierter Generation.