IWC – Schaffhauser Uhrmacherkunst vom Feinsten

Die Erfolgsgeschichte der Schweizer Uhrenmanufaktur IWC geht auf das Jahr 1868 zurück. Das Unternehmen hat seinen Sitz unweit tosender Wassermassen, die sich über die felsigen Klippen des Schaffhauser Rheinfalls stürzen. Der amerikanische Uhrmacher, Sohn eines Schuhmachers, Florentine Ariosto Jones (1841 – 1916), reiste im jungen Alter von 27 Jahren aus Boston nach Schaffhausen, legte den Grundstein für die heutige Uhrenmanufaktur am Rheinfall – und gründete die International Watch Company (IWC).

Florentine Ariosto Jones war ein Mann mit Pioniergeist und unternehmerischem Elan. Seine Idee: Die Produktion von Taschenuhrwerken für den amerikanischen Markt. Der Jungunternehmer aus Übersee suchte hierfür die Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Uhrmachern, auch weil das damalige Schweizer Lohnniveau deutlich unter demjenigen der USA lag. Doch der Absatz in seinem Heimatland gestaltete sich weitaus schwieriger als erwartet. 1875 kam es zum Konkurs. Das gleiche unternehmerische Schicksal ereilte seinen Nachfolger, F.F. Seeland, wenn auch aus anderen Gründen. Infolge einer verfehlten Marktstrategie und ge­schönter Bilanzen stand die IWC im Sommer 1879 erneut vor dem Aus.

IWC im Familienbesitz
Der Schaffhauser Maschinenfabrikant Johannes Rauschenbach erwarb in der Folge im Jahr 1880 die Firma für etwa die Hälfte des Schätzwertes. Damit kam IWC für rund 100 Jahre weitgehendst in Familienbesitz. Nach dem Tod seines Vaters übernahm dessen Sohn, Johannes Rauschenbach-Schenk, die Geschäftsleitung der Uhrenmanufaktur. 1885 entstanden in den Ateliers in Schaffhausen die ersten Uhren mit digitaler Anzeige der Stunden und Minuten (System Pallweber). Das Unternehmen ging nach dem Tod von Johannes Rauschenbach-Schenk in die Hände des Schaffhauser Industriellen Ernst Jakob Homberger. Unter seiner Ägide entstanden die legendären Fliegeruhren, die dank ihres unverwechselbaren Designs noch heute weltweit gesucht sind. 1939 ist das Geburtsjahr der Portugieser-Uhr. Zwei portugiesische Importeure gaben eine Serie von grossen Armbanduhren mit akribisch ganggenauen Taschenuhrkalibern in Auftrag. 1955 übernahm dann Hans Ernst Homberger die Manufaktur als letzter privater Eigentümer.

Die Philosophie von IWC basiert auf der Leidenschaft für die Uhrmacherkunst, unermüdlichem Engagement und perfektem Handwerk.

International Watch Company (IWC)

Meiserwerke der Uhrmacherkunst
IWC verstand sich immer als exklusive Uhrenmanufaktur und brilliert mit dem weltweit ersten Uhrengehäuse aus Titan. Anlässlich seines 125-jährigen Bestehens präsentierte das Unternehmen die bis dahin komplizierteste mechanische Armbanduhr der Welt. Ihr Name: «Il Destriero Scafusia». Das IWC-Uhrenportfolio, bestehend aus Pilot`s Watches, Portugieser, Ingenieur, Aquatimer, Da Vinci und Portofino, zeigt die grosse Bandbreite der Manufakturkompetenz des Unternehmens. Seit nunmehr als 150 Jahren werden die hochwertigen, mechanischen Zeitmesser in den Schaffhauser Ateliers mit viel Liebe zum Detail und in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Sie bringen bis heute hochwertige Technik und zeitlose Eleganz ans Handgelenk.