Blockchain-Sektor könnte bis 2030 weltweit 1 Million neue Jobs schaffen
Blockchain- und Web3-Kenntnisse entwickeln sich zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz für den Arbeitsmarkt von morgen. Gemäss unserer Einschätzung könnte der Sektor bis 2030 weltweit mehr als eine Million neue Arbeitsplätze schaffen.
Die Integration von Blockchain- und Web3-Themen in klassische Bildungsangebote gewinnt weltweit an Bedeutung. Zwar kennen viele junge Menschen Kryptowährungen wie Bitcoin, doch grundlegendes Wissen über die dahinterliegende Technologie, konkrete Anwendungsfelder oder das Wissen über das breitere Web3-Ökosystem fehlt häufig. Ursache dafür ist vor allem das begrenzte Bildungsangebot: Blockchain-Inhalte werden bislang meist nur in spezialisierten Kursen, an privaten Hochschulen oder kostenintensiven Weiterbildungsprogrammen vermittelt.
Steigende Nachfrage nach Web3-Kompetenzen
Dabei steigt der Bedarf an Fachkräften mit Blockchain-Kompetenzen kontinuierlich. Wie eine Studie aus unserem Haus zeigt, könnte die Branche – bei einer ähnlich dynamischen Entwicklung wie im KI-Sektor – bis 2030 mehr als eine Million neue Stellen schaffen. Einsatzmöglichkeiten erstrecken sich über verschiedene Branchen hinweg, darunter Logistik, Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen. Die heutige Generation wird in einen Arbeitsmarkt eintreten, in dem Blockchain-Technologien zunehmend zum Alltag gehören.
Ignacio Aguirre Franco, CMO, BitgetJunge Menschen sollten früh beginnen, sich mit Web3 auseinanderzusetzen – Schritt für Schritt und ohne Angst vor der Komplexität der Technologie. Wer heute die Grundlagen lernt, schafft sich bessere Chancen für die digitale Wirtschaft von morgen.
Traditionelle Ausbildungswege vermitteln zwar technologische Grundlagen, spezialisierte Kenntnisse zu dezentralen Systemen oder Kryptografie bleiben jedoch bislang meist ausgeklammert. Junge Menschen sollten früh beginnen, sich mit Web3 auseinanderzusetzen – Schritt für Schritt und ohne Angst vor der Komplexität der Technologie. Wer heute die Grundlagen lernt, schafft sich bessere Chancen für die digitale Wirtschaft von morgen.
Praxisorientierte Lernmethoden
Gleichzeitig verändert sich auch die Art der Wissensvermittlung. Klassische Vorlesungsformate werden zunehmend durch praxisorientierte Workshops, Blockchain-Clubs an Universitäten oder interaktive Webinare ergänzt. Hinzu kommen lokale Community-Events und sogenannte «Learn2Earn»-Modelle, bei denen Lernende für absolvierte Bildungsinhalte digitale Token erhalten. Ein Beispiel dafür ist der Blockchain4Youth Learning Hub von Bitget. Das Programm bietet Online-Module zu Web3-Grundlagen, dem Krypto-Ökosystem und möglichen Karrierewegen in der Branche. Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein Zertifikat, das zugleich als Qualifikationsnachweis dient. Darüber hinaus profitieren Absolventinnen und Absolventen von bevorzugter Berücksichtigung bei Karrierechancen innerhalb des Unternehmens. Viele junge Menschen interessieren sich für Web3, wissen aber nicht, wie sie den Einstieg finden sollen. Bildungsinitiativen können dabei helfen, diesen ersten Schritt greifbarer zu machen, indem sie Lernenden Wissen, Anerkennung und eine klarere Vorstellung davon vermitteln, wohin dieser Weg führen kann.