Erben ohne Plan: Wenn Millionen zur Herausforderung werden

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Eine neue Studie von Capital Group zeigt, dass viele Erben im Zuge des sogenannten «Great Wealth Transfer», also der generationenübergreifenden Vermögensübertragung, weitreichende finanzielle Entscheidungen treffen müssen, bevor sie sich ausreichend darauf vorbereitet fühlen. So trafen 91 Prozent der Befragten innerhalb von drei Monaten nach Erhalt ihrer Erbschaft ihre erste bedeutende Finanzentscheidung, jedoch fühlten sich lediglich 18 Prozent in den ersten Wochen bei solchen Entscheidungen sehr sicher. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer vertrauenswürdigen Finanzberatung, um Erben bei kurzfristig anstehenden Entscheidungen zu unterstützen und ihnen zu helfen, eine langfristige Strategie für ihr Vermögen zu entwickeln.

Eine Erbschaft bringt häufig unmittelbare finanzielle, rechtliche und administrative Entscheidungen mit sich – noch bevor viele Erben ausreichend Zeit hatten, um sich darüber klarzuwerden, welche Ziele sie mit ihrem Vermögen erreichen möchten. Unsere Studie zeigt, dass dieser Entscheidungsdruck dazu führen kann, dass Chancen ungenutzt bleiben. Viele Befragte wünschen sich rückblickend, einen grösseren Teil ihrer Erbschaft investiert zu haben. Vertrauenswürdige Finanzberatung kann hier einen entscheidenden Unterschied machen: Sie hilft Erben, komplexe Sachverhalte besser zu verstehen, fundierte Entscheidungen zu treffen und eine langfristige Anlagestrategie zu entwickeln. Wir arbeiten eng mit Vermögensverwaltern zusammen und unterstützen sie mit fundierten Investmentanalysen und einer langfristigen Perspektive dabei, die nächste Generation von Erben zu begleiten.

Eine Erbschaft bringt häufig unmittelbare finanzielle, rechtliche und administrative Entscheidungen mit sich – noch bevor viele Erben ausreichend Zeit hatten, um sich darüber klarzuwerden, welche Ziele sie mit ihrem Vermögen erreichen möchten.

Guy Henriques, Europe and Asia-Pacific Client Group, Capital Group

Auch in der Schweiz stehen Erben unter Zeitdruck. 30 Prozent geben an, dass sie die meisten Entscheidungen rund um ihre Erbschaft rasch treffen mussten, gegenüber 23 Prozent weltweit. Gleichzeitig fühlten sich 26 Prozent bei Entscheidungen in den ersten Wochen sehr sicher gegenüber nur 18 Prozent weltweit. 78 Prozent der Schweizer Erben geben an, dass frühzeitige Beratung beeinflusst hat, wie sie ihr Erbe verwendet und investiert haben, gegenüber 70 Prozent weltweit.

Allerdings setzten nur 37 Prozent die erhaltenen Empfehlungen vollständig um, verglichen mit 48 Prozent weltweit. Schweizer Erben ziehen zudem häufiger auch Gleichgesinnte oder Mentoren zu Rate: 41 Prozent nutzten solche Netzwerke, gegenüber 32 Prozent weltweit.

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