Anstieg der US-Kerninflation setzt die Federal Reserve weiter unter Druck
Die US-Gesamtinflation ging im August erneut zurück. Hauptgrund waren sinkende Energiepreise, während die Nahrungsmittelinflation bei 0,8% zum Vormonat verharrte.
Die Märkte konzentrierten sich jedoch auf den Anstieg der hartnäckigeren Kerninflation, die auf 6,3% zum Vorjahr zulegte, der erste Anstieg seit März dieses Jahres. Insbesondere die Wohnkosteninflation markierte einen neuen Höchststand, sodass die Kernkomponente für Dienstleistungen auf 0,6% zum Vormonat stieg.
J.P. Morgan Asset ManagementDas Risiko einer stetigen Verlangsamung in der US-Wirtschaft bleibt bestehen.
Diese Zahlen für August wurden negativ aufgenommen, da die Anzeichen eines nachlassenden Preisdrucks im Juli nur von kurzer Dauer waren. Da die Kerninflation der US-Notenbank kaum Anlass bietet, von ihrem Straffungskurs abzuweichen, bleibt das Risiko einer stetigen Verlangsamung in der US-Wirtschaft bestehen.
