«horgenglarus» – Die älteste Stuhl- und Tischmanufaktur der Schweiz

Die Gründung von «horgenglarus» geht ins Jahr 1880 zurück. Das Unternehmen startete vor über 140 Jahren als einfacher Handwerksbetrieb in Horgen und ist seit 1902 – umgeben von den Glarner Alpen – in Glarus domiziliert. Die renommierte Stuhl- und Tischmanufaktur zählt in Bezug auf Design und Qualität zur Weltspitze in der Möbelherstellung.

Emil Baumann gründete 1880 in Horgen eine der ersten Stuhl- und Tischmanufakturen der Schweiz. 1902, als der Platz in Horgen knapp wurde, kam der Produktionsstandort Glarus dazu. So entstand der Firmenname «horgenglarus». Um 1946 wurde Glarus die alleinige Produktionsstätte der Manufaktur und Horgen schloss die Tore. Die charakteristische Verbindung von Form und Funktion steht bis heute im Mittelpunkt der Designer. Die Stühle aus der Fabrikation von «horgenglarus» wurden 1925 sogar von Le Corbusier in Paris präsentiert. Für seinen «Pavillon de l`Esprit Nouveau» an der «Exposition internationale des Arts décoratifs» dienten sie als repräsentative Beispiele für eine zeitgemässe und richtungsweisende Interpretation von Wohnkultur.

Weltklasse – Made in Switzerland
Hohe Verarbeitungsqualität, Klassik, Formvollendung und zeitloses Design brachten dem Unternehmen die Auszeichnung «Weltklasse – Made in Switzerland». Die serielle Herstellung von Mobiliar auf höchstem Qualitäts- und Gestaltungsniveau war das erste Ziel des Unternehmens. Produktionstechnologie und hochpräzises Handwerk fliessen ineinander und verleihen jedem Möbelstück den Status und die Robustheit einer Einzelanfertigung.

Jurassisches Holz macht den Unterschied
Im Holzlager von «horgenglarus» liegt rund 100-jähriges Holz, fast ausschliesslich aus dem Jura. Daraus entstehen Stühle und Tische, die Generationen überdauern. Beim Holzschlag wird darauf geachtet, dass der natürliche Grundstoff den hohen Anforderungen von «horgenglarus» entspricht. Anschliessend wird es während zwei Jahren getrocknet. Dann startet der Produktionsprozess. In der Sägerei wird geschnitten. Die zugeschnittenen Holzteile werden während zwei Stunden im Dampfkessel geschmeidig gedämpft und dann direkt gebogen. Im Anschluss müssen die gebogenen Holzteile in die Trockenkammer. Der einzige vollautomatische Prozessschritt geschieht an der CNC-Fräse. Danach wird wieder akribisch von Hand geschliffen, lackiert und kontrolliert. Die Bugholztechnik ist die Grundlage für die Formschönheit und Stabilität der Stühle von «horgenglarus».

Auch der Schweizer Bundesrat sitzt auf dem Design-Klassiker
Anfang des 20. Jahrhunderts haben einflussreiche Designer wie Max Bill oder Max Ernst Haefli Stühle für «horgenglarus» entworfen. Heute findet man die legendären Sitzmöbel in der Gastronomie, in Verwaltungsgebäuden, in Wohnzimmern, in SAC-Hütten oder in der gehobenen Hotellerie. Sogar der Schweizer Bundesrat sitzt auf Design-Klassiker aus dem Hause «horgenglarus». Auch weit über unsere Landesgrenzen hinaus, ist die Marke namentlich in der Gastronomie und in der Hotellerie vertreten.

www.horgenglarus.ch

Hauptbildnachweis: horgenglarus